Ihr sachverständiger Fachmann

Ihr sachverständiger Fachmann

  • TÜV-Zertifizierter Sachverständiger für die Erkennung, Bewertung und Sanierung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden an Gebäuden
  • Inhaber der Abdichtungssysteme Reiner mit über 200 Sanierungen pro Jahr und Sitz in Reutlingen, südlich von Stuttgart
  • Erfahrung aus über 2000 Analyseterminen zu Schimmelpilz- oder Feuch­tig­keits­schä­den in den Landkreisen Reutlingen, Tübingen und Zollernalb
  • Prüfzeichen TÜV Rheinland

Ursachen von Schimmel

Schimmelpilze entstehen durch einen Überschuss an Feuchtigkeit in Kombination mit vorhandener Biomasse (z. B. organische Raufasertapete, Tapetenkleister, Dispersionsfarbe, Zellstoff oder Staub) auf Wandoberflächen, Gegenständen, den Rückwänden von Schränken oder in Fußbodenaufbauten. Für deren Bildung reicht ein Zeitraum von ca. fünf Tagen mit wiederkehrenden optimalen Bedingungen aus.

Schimmelpilz an einer Innenwand

Analyse und Sanierung

Für ein passgenaues Sanierungskonzept bei Schimmelpilzschäden in Gebäuden ist eine präzise Ursachenermittlung entscheidend. Bei dieser Analyse wird festgestellt, ob der Grund für den Feuchtigkeitsüberschuss in einer oder mehreren Schwächen der Baustruktur (Feuchtigkeit im Mauerwerk, Mindestwärmedämmung nach DIN 4108-2 nicht gegeben) oder im Nutzerverhalten beim Heizen und Lüften liegt.

Wir geben Schimmel keine Chance, sprechen Sie uns an! Wir ermitteln die Ursache für die eindringende Feuchtigkeit und Schimmelpilzbildung, konzipieren eine Sanierung und kümmern uns auf Wunsch um die Realisierung.
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Leistungsspektrum

Feuchtigkeits- bzw. Schimmelpilzschäden an Gebäuden haben unterschiedliche Ursachen. Das Leistungsspektrum des Sachverständigen Christoph Reiner umfasst unter anderem die Analyse von Schäden sowie die Konzipierung und Realisierung von Sanierungen. Hier erfahren Sie mehr über alle Leistungen im Detail:

Analyse und Bewertung

Schimmelpilze in Wohnräumen können für Menschen zu einer gesundheitlichen Belastung werden. Schimmelpilzsporen und Bestandteile der Pilze werden in Räumen aufgewirbelt und werden von uns Menschen permanent eingeatmet. Bei erhöhter Raumkonzentration können Allergien, Vergiftungserscheinungen oder Infektionen die Folge sein. Die Symptome bei einer Allergie gegen Schimmelpilz sind ähnlich wie bei von Heuschnupfen geplagten Menschen: Niesen, Juckreiz, Kribbeln in der Nase und in den Augen, Atembeschwerden oder Erschöpfungszustände. Vergiftungserscheinungen sind deutlich seltener, aber ebenfalls möglich.
Mittels Luftkeimmessungen oder bei sichtbaren Befallstellen durch die Entnahme von Materialproben, können im Labor die vorhandenen Schimmelpilztypen identifiziert und deren üblichen Begleiterscheinungen festgestellt werden.
Als Ergebnis erhalten Sie ein Gutachten zur Feststellung der Ursache der Schimmelpilzbildung und eine Ausarbeitung eines individuellen Sanierungskonzeptes.

Abdichtungen

Eine nicht vorhandene oder nicht mehr funktionstüchtige Außenabdichtung, anstehendes Hang- und Sickerwasser oder eine nicht vorhandene Drainage können zu einer seitlich in das Mauerwerk eindringenden Feuchtigkeit führen. Oftmals steigt Feuchtigkeit zusätzlich aus dem Fundament auf und führt zu einer zusätzlichen Feuchtigkeitsbelastung auf Wandinnenseiten, welche in der Folge dauerhaft feucht sind. Zusätzlich kann dies zu Salzausblühungen, Farb- und Putzabplatzungen bis hin zu Mauerwerksausbrüchen führen. An feuchten Oberflächen von Innenwänden siedeln sich in der Regel immer auch gerne Bakterien und unterschiedliche Schimmelpilze an.

Außenabdichtung

Die seitlich eindringende Feuchtigkeit kann mit einer neuen Außenabdichtung gelöst werden. Hierbei muss die Außenwand bis zur Fundamentebene freigelegt werden. Dies ist in der Regel mit Erd- bzw. Tiefbauarbeiten verbunden. Muss die Baugrube tiefer als 1,25m ausgehoben werden, ist als Schutz gegen das Abrutschen von Erd- und Gesteinsmassen ein sogenannter Verbau erforderlich. Vor der Ausführung ist zu prüfen, ob das Schadensbild zusätzlich auch auf eine aufsteigende Feuchtigkeit zurückzuführen ist. In einem solchen Fall ist in die Sanierung auch das Einbringen einer horizontalen Abdichtung notwendig. Damit die Restfeuchte, die nach Erstellung der Außenabdichtung noch ca. 1,5 bis 2 Jahre in den Innenraum diffundiert, nicht zu erneuten Salzausblühungen und Putzabplatzungen führt, wird auf den Innenwänden, nach dem eventuell zu beseitigenden Schimmelpilzbefall, ein in der Regel mehrlagiger Sanierputz aufgebracht. Alternativ kann statt einer Außenabdichtung der Feuchtigkeitsschaden auch mit einer Innenabdichtung behoben werden.

Außenabdichtung
Außenabdichtung
Außenabdichtung
Außenabdichtung
Außenabdichtung
Außenabdichtung
Außenabdichtung
Außenabdichtung
Außenabdichtung
Außenabdichtung

Innenabdichtung

Das Problem seitlich eindringender Feuchtigkeit kann auch mit einer Abdichtung von Innen gelöst werden. Hierbei werden die bestehenden Wandputzflächen komplett entfernt. Die Wandflächen werden mittels Diamantschleifverfahren von Putzresten und weiteren haftungsmindernden Bestandteilen befreit. Danach werden von Innen drei Abdichtungsebenen, bestehend aus einer Dichtputzebene und einer zweilagigen Dichtungsschlämme, auf die Wand aufgebracht. Zusätzlich wird im Sockelbereich, wo Wand- und Bodenplatte zusammentreffen, eine Nut ausgestemmt und mit einem schwindarmen Dichtspachtel eine Hohlkehle ausgebildet. So wird verhindert, dass im neuralgischen Bereich zwischen Wand und Bodenpatte weiter Feuchtigkeit eindringt. Im Raum wird die Abdichtung schließlich mit einem Schutzputz oder einem Innendämmsystem vor mechanischen Beschädigungen geschützt.

Innenabdichtung
Innenabdichtung
Innenabdichtung
Innenabdichtung
Innenabdichtung
Innenabdichtung
Innenabdichtung

Horizontalsperre

Gerade in Häusern, die vor 1970 gebaut wurden, kann konstruktionsbedingt im Mauerwerk von Innen- und Außenwänden Feuchtigkeit kapillar aufsteigen. An dauerhaft feuchten Wänden siedeln sich dann Bakterien und Schimmelpilze an. Trocknen die in der Feuchtigkeit steckenden Mineralien aus, entstehen zudem bauschädliche Salze. Diese können zu Farb- und Putzabplatzungen und, im fortgeschrittenen Stadium, zu Mauerwerksausbrüchen führen. Mit speziellen drucklosen Injektions- und Trocknungsverfahren kann aufsteigende Feuchtigkeit dauerhaft verhindert werden. Die zuvor entstandenen Salzausblührungen können mit Sanier- oder Sperrputzen dauerhaft saniert werden.

Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit
Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit

Bautrocknung

In Folge von Wassereintritten, defekten wasserführenden Leitungen oder Überschwemmungen können Wände oder Bodenaufbauten in Innenräumen durchfeuchtet werden. Wird in solchen Fällen nicht so zügig wie möglich mit einer technischen Trocknung begonnen, besteht Gefahr einer Schimmelpilzbildung. Schimmelpilze können bereits entstehen, wenn diese über einen Zeitraum von fünf Tagen hinweg immer wieder optimale Bedingungen an feuchten Oberflächen oder Untergründen vorfinden.

Einsatz einer Bautrocknung

Gerichtliche und private Gutachten

Im Rahmen eines Gutachtens werden mittels Feuchtigkeits- und Schimmelpilzmessungen sowie bauphysikalischer Berechnungen die Ursachen der konkreten Schimmelpilzbildung festgestellt. Darüber hinaus wird der Umfang einer Sanierung spezifiziert und bewertet.

Individuelle Konzepte

Gerne erarbeiten wir individuelle Konzepte inkl. Kostenschätzung zur Sanierung bei Schimmelpilzschäden an Ihrem Gebäude.

Qualitätssicherung

Qualitätssicherung von Schimmelsanierungen und Sanierungskontrolle durch TÜV-zertifizierten Schimmelpilzschadensachverständiger.

Qualitätssicherung durch Luftkeimmessung

Lösungen zur Beseitigung

Für die Beseitigung der unterschiedlichen Ursachen von Feuchtigkeits- und Schimmelschäden an Gebäuden bieten wir diese Lösungen:

Neubaufeuchte

  • Bautrocknung, Kondensationstrocknung oder Adsorbtionstrocknung
  • Estrich-/Dämmschichttrocknung

Seitlich eindringende Feuchtigkeit

  • Innenabdichtung
  • Außenabdichtung
  • Betonsanierung, Rissverpressung und Flexbandabdichtung
  • Wand-/Sohlenabdichtung mit Hohlkehle und mineralischer Dichtungsschlämme
  • Flüssigkunststoffabdichtung

Aufsteigende Feuchtigkeit

  • nachträgliche Horizontalsperre
  • Innenabdichtung

Defekte in wasserführenden Leitungen

  • Bautrocknung, Kondensationstrocknung oder Adsorbtionstrocknung
  • Estrich-/Dämmschichttrocknung

Kondensationsfeuchte

  • Calciumsilikatplatten bzw. Klimaplatte zur Innendämmung
  • Dämmboard zur Innendämmung oder Kellerdeckendämmung
  • Sockelheizleiste

Schlagregen

  • Sockelabdichtung
  • Fassadenerneuerung

Sicker-, Hang- und Schichtenwasser

  • Innenabdichtung
  • Außenabdichtung
  • Betonsanierung, Rissverpressung und Flexbandabdichtung
  • Wand-/Sohlenabdichtung mit Hohlkehle und mineralischer Dichtungsschlämme

Hygroskopische Feuchtigkeit, Salpeterbildung

  • Sanierputzsysteme
  • Salpetersanierung

Messtechnik und -methoden

Biolumineszenzmessung

Die Biolumineszenzmessung dient der direkten Ermittlung des Schimmelpilz- und bakteriellen Belastungsgrades vor Ort.

Biolumineszenzmessung

Luftkeimmessung

Nach einer Luftkeimmessung folgt die Auswertung in einem unabhängigen Labor, um die Schimmelpilzsporen bestimmen zu können.

Luftkeimmessung

Luftpartikelsammlung

Mit einer Luftpartikelsammlung und anschließender Auswertung in einem Fachlabor können wir verdeckte Schimmelpilzschäden aufdecken.

Luftpartikelsammlung

Klebefilmprobe

Klebefilmproben können direkt an von Schimmel befallenen Gebäudeteilen genommen und dann im unabhängigen Fachlabor ausgewertet werden.

Klebefilmprobe

Materialprobenentnahme

In Einzelfällen ist eine Probenentnahme von Baumaterialien sinnvoll, um eine Laboranalyse durchzuführen.

Materialprobenentnahme

Schimmelpilzspürhund

Mit unserem Spürhund und seiner empfindlichen Nase bleibt kein verdeckter Schimmelpilzschaden unentdeckt.

Schimmelpilzspürhund